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Ausflug zum Renntag in Köln | ![]() |
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Am 10. Juni 2012 lädt der Warendorfer Rennverein seine Mitglieder zu einer Busfahrt zum Renntag nach Köln ein.
Dort steht an diesem Tag das 177. Oppenheim-Union-Rennen (Gr. II) auf dem Programm. Die "Union" ist eine der wichtigsten Vorprüfungen zum Deutschen Derby. Der Dreijährige, der das über 2.200 Meter führende und mit 100.000 Euro dotierte Gruppe-II-Rennen gewinnt, zählt automatisch mit zu den Derby-Favoriten.
Neben den Mitgliedern des Rennvereins sind natürlich alle Freunde des Rennsports aus der Region eingeladen, an der Fahrt teilzunehmen. Gegen einen Unkostenbeitrag von etwa 15 Euro (wird noch festgelegt) kann jeder Interessierte bequem mit dem Bus zu diesem Rennsport-Highlight reisen. Anmeldungen werden ab sofort entgegen-genommen. |
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Legenden des Sports | ![]() |
Moderator Arnim Basche führte kenntnisreich durch den Abend.
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Unter dem Motto „Legenden des Sports“ hatte der Warendorfer Rennverein am letzten Novembersamstag zu einer ganz besonderen Veranstaltung in das Theater am Wall in Warendorf eingeladen. In der historischen Atmosphäre des ehemaligen Kinosaals trafen sich mehr als 300 Interessenten aus dem Renn- und Reitsport, um spannenden Storys und Anekdoten zu lauschen, die von den eingeladenen Podiumsgäste über vier der berühmtesten Pferde der Sportgeschichte zum Besten gegeben wurden. Die dabei im Mittelpunkt stehenden vierbeinigen Superstars des Renn- und des Reitsports waren Danedream, Lando, Secretariat und Halla. Die außerordentlichen Karrieren und Geschichten dieser vier Pferde waren dabei ebenso ein Garant für beste Unterhaltung wie die Gesprächsteilnehmer selbst.
Für die erste Talkrunde hatte Ferdinand Leve, der stets umtriebige Vorsitzende des Warendorfer Rennvereins, einige hochkarätige Gesprächspartner aus der Vollblutszene akquirieren können. Beatrix Mülhens-Klemm und Peter Brauer von der Vollblutagentur Panorama Bloodstock sowie Günther Gudert, Vorstandsmitglied des Dresdener Rennvereins, wussten so manche Geschichte zu den erwähnten Pferden zu berichten. Dr. Augusto Fernandez, Fachtierarzt für Pferde und mit dem Reit- wie dem Rennsport gleichermaßen vertraut, erklärte den anwesenden Reitsportfans aus veterinärmedizinischer und biologischer Perspektive anschaulich, warum die Vollblüter bezüglich Antritts- und Endgeschwindigkeit sowie Ausdauer den Warmblütern so überlegen sind. Einen ersten Höhepunkt des Abends bildete die „Live-Schaltung“ ins frühmorgendliche Japan (acht Stunden Zeitverschiebung). Wenige Stunden vor Danedreams Start im Japan Cup schilderte der vor Ort in Tokio anwesende Dr. Frank Joyeux den Besuchern in Warendorf ein aktuelles Lagebild.
Die sich anschließende zweite Talkrunde widmete sich der „Wunderstute“ Halla und ihrem Reiter Hans Günter Winkler, dem erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten und Warendorfer Ehrenbürger. Der 85-Jährige „Altmeister“ zeigte sich bestens aufgelegt und motivierte mit seinem Wortwitz die Zuschauer zu manchem spontanen Lacher und Applaus. Was nur die wenigsten Besucher zuvor wussten: HGW war in den 50er Jahren nicht nur als Spring- und Vielseitigkeits-, sondern auch als Rennreiter aktiv und erfolgreich. Sein späteres Olympia-Pferd Halla war zunächst in Halbblutrennen getestet worden, bevor Winkler das Ausnahmetalent der Stute für den Parcours erkannte und das Paar die wohl außergewöhnlichste Karriere in der Geschichte des Springsports erlebte. Doch auch Winkler konnten die Veranstalter des Abends noch verblüffen. Der zwölfjährige Robin Weber, der trotz seiner Jugend bereits rund 50 Ponyrennen gewonnen hat, präsentierte und überreichte HGW einen Renndress. Hintergrund: Winkler trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, sich einen Vollblüter zuzulegen und in den Rennsport einzusteigen. Eine Lanze für den Einsatz von Vollblutpferden im Reitsport und in der Warmblutzucht brach Andreas Ostholt, amtierender Deutscher Meister im Vielseitigkeitsreiten. „Vollblüter sind die besseren Partner, weil sie ein Stück weit intelligenter sind als andere Pferde“, so Ostholt, der in seinem Beritt auch mehrere Vollblüter hat. Bei so vielen unterhaltsamen Geschichten hatten die beiden Moderatoren des Abends, Arnim Basche und Thomas Hartwig, natürlich leichtes Spiel.
Abschließender Höhepunkt des Abends war die Präsentation des US-amerikanischen Spielfilms „Secretariat“, der die abenteuerliche Lebensgeschichte des von vielen Fachleuten als besten Vollblüter der vergangenen Jahrzehnte bezeichneten Bold Ruler-Sohns zeigte. Resümee eines Besuchers aus der Warmblutszene: „Ein gelungener Abend, der viele spannende und informative Aspekte aus dem Vollblutlager zeigte und eine echte Werbung für den Rennsport war.“ Auch Organisator Ferdinand Leve zog eine positive Bilanz: „Das war ein hippologisches Kaviarbrötchen für Freunde des Renn- wie des Reitsports.“
Thomas Hartwig |
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Terminankündigungen | ![]() |
Schaufenster Vollblut - geplant für Herbst 2012 |
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Schaufenster Vollblut 2010 | ![]() |










